Roland Ledergerber
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9475 Sevelen
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Gemeindepräsident Sevelen
Willkommen!
Ich begrüsse Sie auf meiner Website. Hier finden Sie hier allerlei Wissenswertes zum aktuellen Gemeindegeschehen und weitere Informationen.
Für Fragen nutzen Sie bitte mein E-Mail oder rufen Sie mich an. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.
Aktuell
Bürgerversammlung: Dienstag, 27. März 2012
Jetzt wird abgerechnet!
Ich danke den 112 Bürgerinnen und Bürgern für die Teilnahme und vor allem für die Annahme sowohl der Rechnung wie auch der beiden vorgelegten Gutachten.
Das motiviert und lässt mich mit Freude weiterarbeiten.
Geschäfte in Bearbeitung
Sevelen bringt’s.
- Massnahmen Verbesserung des strukturellen Defizits.
- Verbesserung des Situation am “Aldi”-Kreisel, Ausführung Frühjahr 2012.
- Einführung eines internen Kontrollsystems (IKS) bis Ende 2012
- Überführen der lokalen Vormundschaftsbehörde in die Regionale Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KES) per 1.1.2013.
- Festlegen der Grundwasserschutzzonen Berg.
- Umsetzen des Massnahmekonzepts aus der Naturgefahrenanalyse.
- Verkehrsführung, Verkehrsberuhigung, Parkplatzfrage auf den Gemeindestrassen.
- Beginn der Umsetzung der Strassenraumgestaltung (Kreisel, Eingangspforte Nord).
- Vorbereiten der Eingaben für das 16. Kantonale Strassenbauprogramm.
- Auflage der neuen Schutzverordnung.
- Fördern des Bebauens eingezonter Parzellen.
Person
Kleine Sorge, grosse Not: Alltag eines Gemeindepräsidenten
Die Sicht ändert mit der Perspektive des Betrachters
Was haben ein falsch platzierter Fussgängerstreifen, ein Baum des Nachbarn, ein zu Unzeiten laufender Motormäher, eine zu helle Strassenlampe, falschgeparkte Autos, eine fehlende Signaltafel, eine ungerechtfertigte Betreibung, der Wunsch nach einem Spiegel an der Strassenkreuzung, eine unzumutbare Steuerveranlagung, blendende Solarzellen, unzureichende Sozialhilfe sowie ein stinkender Keller gemeinsam?
Das alles sind Sachverhalte, die Mitmenschen in Sevelen beschäftigen, mit denen sie zu mir kommen. Die nicht abschliessende Liste gibt einen Auszug aus allen möglichen Themenbereichen, mit denen ich mich täglich beschäftige. Interessant grundsätzlich, weil ich dabei die verschiedensten Menschen kennenlerne. Vielfältig, weil das gesamte Spektrum abdeckend, manchmal beinahe auch skurril, unverständlich, wie man sich an sogenannten Kleinigkeiten aufregen kann.
Aber eben, die Sicht ändert je nach Perspektive des Betrachters. Zum Glück können die „Schmerzen“ meistens in einem Gespräch gelindert oder ganz behoben werden, was immer Freude macht. In seltenen Fällen wollen die Beteiligten leider keine Lösung, denn sie brauchen das Problem, weil sie sonst keines haben. Da fühle ich mich manchmal hilflos oder sogar instrumentalisiert.
Meine Werte
Wer Menschen führt, muss Menschen mögen.
Mir sind Fairness, Glaubwürdigkeit und Offenheit wichtig. Jeder Mensch hat das Anrecht, gehört und bei der Lösungssuche mit einbezogen zu werden.
Ich vertraue meinen Mitmenschen und habe gerne mit ihnen zu tun. Die Teamlösung ist immer besser als die Einzellösung.
Meine Ohren sind nicht nur dazu da, den Kopf zusammen zu halten. Ich brauche sie, um hinzuhören, mich zu informieren, damit ich mir eine Meinung bilden kann.
Mein Führungsverständnis
Der Chef ist so gut wie sein Team.
Ich übernehme gerne Verantwortung und habe einen natürlichen Führungsanspruch.
Es ist mir wohl als «primus inter pares», als Koordinator und als Motivator. Meine Mitarbeitenden sind die Kenner der Sachgeschäfte und verfügen über das Fachwissen.
Ich pflege einen kooperativen Führungsstil, vertraue den Mitarbeitenden und lasse sie innerhalb ihres Kompetenzbereichs frei arbeiten. Wenn es nötig ist, stehe ich unterstützend hinter ihnen.
Regelmässige Fachsitzungen, Mitarbeitergespräche, Förderungsmassnahmen und Freizeitaktivitäten schaffen Vertrauen und Motivation und beeinflussen das Ergebnis der Arbeit positiv.
Portrait
«An den Taten sollt ihr sie erkennen» (Matthäus)
Ich bin im besten Alter und habe zwei erwachsene Kinder. Seit Oktober 2010 bin ich Ihr Gemeindepräsident – eine Aufgabe, die mich voll ausfüllt und die sehr spannend und abwechslungsreich ist.
Meine Freizeit verbringe ich meistens draussen in der Natur, sei’s im Flugzeug, per Rennrad oder Mountainbike, joggend oder auf Schusters Rappen. So schön wie bei uns ist es auf der ganzen Welt nirgends.
Langweilig ist mir nie: Ich schaffe es nicht, all das zu tun, was ich gerne tun möchte.
Hier erfahren Sie mehr: Lebenslauf
Themen
Strassenraumgestaltung, Kreisel Nord, Überbauung Industrie und Gewerbezone Schild, Verlagerung der Sportplätze - Verkehrsführung
Was kommt zuerst: Das Huhn oder das Ei?
Wieder so eine Auswahl, in der jeder einzelne Themenbereich vom andern unmittelbar abhängt. Die Schwierigkeit besteht hier unter anderem darin im Voraus zu wissen, ob das Huhn oder das Ei zuerst da sein wird.
Weiter hat das Spiel sehr viele Mitspieler: Sichtbare und unsichtbare, engagierte und weniger interessierte, mitreden wollen alle, was durchaus verständlich ist. Da sind all die Industrie- und Gewerbefirmen, die im Schild erweitern oder neu bauen wollen, und denen die aktuelle Schildstrasse im Weg ist. Dann der Kanton, der für den Kreisel Nord und zusammen mit der Gemeinde für die Strassenraumgestaltung zuständig ist. Der Fussballclub, der zu Recht einen Ersatz für den allenfalls überbauten Platz verlangt. Anstösser an den Zufahrtsstrassen, die keinen Mehrverkehr wollen. Die Gemeinde, die dafür zu sorgen hat, dass alle Grundstücke erschlossen sind. Die Befürworter einer Nordumfahrung, die damit den Verkehr aus dem Dorf entfernen wollen. Und der Gemeinderat als Vertreter der Sevelerinnen und Seveler, der das alles unter einen Hut und in eine gute Lösung verpacken soll, ohne Altlasten für die Zukunft zu schaffen. Die Herausforderung steigt exponentiell mit der Anzahl von Beteiligten und Fachbereichen.
Berücksichtigt man die unterschiedlichen Realisierungszeiten dann wird die Sache noch komplizierter und macht dann erst richtig Spass. Darum arbeiten wir im Gemeinderat auch mit Taschenrechnern. Galgenhumor? Nein, nur bewusste Entspannung. Denn dieses Geschäft verlangt Respekt, Fachkompetenz und gegenseitige Rücksichtnahme aller Beteiligten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen.
Verkehrsführung – Verkehrsberuhigung - Parkplatzfrage auf den Gemeindestrassen
Nimm dir Zeit, um Zeit zu gewinnen
Viele Einwohner haben sich mit ihren diesbezüglichen Wünschen schon an mich gewandt. Es wird zu schnell gefahren, die Kinder sind gefährdet, es hat zu viel Verkehr, es wird wild parkiert, Schleichwege boomen und die Signalisationen könnten auch besser sein. Ganz zu schweigen von missachteten Fahrverboten und den Verkehr behindernde Strassenpfähle. Und dann erst die Lastwagen, die wegen des GPS wider alle Vernunft durch Quartierstrassen zum Ziel donnern.
Sehr viel auf einmal: Wenn wir an einer Schraube drehen, klemmt eine andere. Bessert das eine, verschlechtert sich das andere. Mit einer koordinierten Verkehrsplanung und Steuerung versucht der Gemeinderat, Quartiere zu entlasten und den Verkehr auf den Kantonsstrassen und grossen Gemeindestrassen zu kanalisieren. Das braucht Zeit, wir wollen ja nicht drein schiessen und kleine Löcher stopfen, damit es an einer andern Stelle ein neues Loch gibt. Der Chinese sagt: «Nimm dir Zeit, um Zeit zu gewinnen».
In den Quartieren heisst die Lösung voraussichtlich 30er Zonen und eingezeichnete Parkfelder. In einem späteren Schritt ist auch eine Parkplatzbewirtschaftung denkbar. Signalisierung mit international eindeutigen Piktogrammen, Einbahnstrassen und Sperrung gewisser Strassen sind weitere Optionen. Zuerst werden wir mit einem Planungsbüro unsere Vorstellungen festhalten und sie dann mit der Polizei auf Tauglichkeit und Umsetzbarkeit testen.
Dass auch das alles nicht gratis ist, vor allem wenn in den 30er Zonen bauliche Massnahmen nötig sind, versteht sich von selbst. Ob all das die gewünschten Effekte bringt? Sicher mit Nebengeräuschen, aber es geht in die richtige Richtung.
Zukunft Altersheim Gärbi - Entsorgungskonzept – Standort des Gemeindewerkhofs – Betreutes Wohnen
Kein Entscheid ist schlimmer als ein falscher
Was soll denn das? Das sind ja vier Baustellen auf einmal. Ja schon, aber alle vier hängen voneinander ab. Das macht die Sache schwierig. Wenn Sie es schwieriger wollen, nehmen Sie bitte das folgende Kapitel auch noch dazu, denn auch dazu gibt es Abhängigkeiten.
Es macht wenig Sinn, über unser Altersheim nachzudenken, ohne die Tatsache zu akzeptieren, dass es heute eigentlich keine Altersheime, sondern nur noch betreutes Wohnen gibt. Wenn wir sehen, wo sich unser Altersheim befindet und in welchem Zustand es ist, und wenn wir wollen, dass betreutes Wohnen im Zentrum möglich sein soll, kommen wir früher oder später nicht darum herum, auch über den Werkhof und seine zentrale Lage nachzudenken. Dort wäre für einen Neubau für betreutes Wohnen Platz. Schön im Zentrum, wie es sich für eine Alterssiedlung mit Betreuung gehört.
Wohin dann aber mit dem Werkhof? Was machen wir mit der Entsorgungsstelle? Die kann sicher nicht neben dem Haupteingang für das Altersheim stehen. Wie, durch wen, mit welchen Partnern entsorgen wir unsere Abfälle und Wertstoffe? Soll der Werkhof bleiben wo er ist, mit all dem Zubringerverkehr mitten ins Dorf? Gibt es weitere Alternativen für ein neues Altersheim? Wohin mit dem Werkhof? Passt die gewählte Variante auch für die Feuerwehr?
Fragen über Fragen – Kennen Sie die Antwort? Wir bleiben daran.
Sevelen
Bürgerversammlung am Dienstag, 17. Januar 2012
Rekordverdächtig
Die wegen Platzmangels abgesagte Budgetversammlung fand 17. Januar 2012 in der Schul- und Sporthalle Gadretsch statt. Der riesige Aufmarsch ist Rekord verdächtig: 512 Stimmberechtigte (knapp 1/4) hielten es in der frischen Halle bei heissen Vorlagen über 2 1/2 Stunden aus. Herzlichen Dank für Ihr grosses Engagement.
Rheinbrückenfest Sevelen - Vaduz
Die Menschen bauen zu wenig Brücken und zu viele Mauern (Dominique George Pire)
Brücken versinnbildlichen als Symbole eine sichere Verbindung, ermöglichen eine Beziehung wirtschaftlich, sozial, kulturell und stehen für Gemeinsamkeiten.
Den im 2009 bis 2011 gelungenen Erhalt der ehrwürdigen Rheinbrücke zwischen Sevelen und Vaduz sowie das erfolgreiche schweizerische und liechtensteinische Miteinander möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern.
Gerne laden wir Sie deshalb am 2. Juli 2011 um 11.00 Uhr zum Rheinbrückenfest ein.
Eröffnung Schul- und Sporthalle Gadretsch
Man soll die Feste feiern wie sie fallen.
Am 25. und 26. Juni 2011 wird unser Neubau im Gadretsch offiziell eingeweiht. Der Gemeinderat lädt alle Einwohner von Sevelen zu diesem Fest ein. Ich freue mich, Sie in der neuen Halle zu begrüssen und wünsche Ihnen viel Vergnügen bei all den gebotenen Attraktionen.
Nachtragskredit SSG abgelehnt!
Eine Schlucht überwindet man nicht in zwei Sprüngen (chinesisches Sprichwort)
Die Stimmbürerinnen und Stimmbürger haben dem vom Gemeinderat beantragten Begehren nicht zugestimmt und den Kredit von CHF 700’000 für eine zeitgemässe Umgebungsgestaltung im Gadretsch abgelehnt.
Persönlich bin ich enttäuscht über dieses Ergebnis. Warum es so gekommen ist? Es gibt sowohl Pro und Contra gute Argumente, welche man je nach Stanpunkt beiziehen kann. Wie dem auch sei, die Würfel sind gefallen, der Gemeinderat wird sich mit der neuen Situation auseinandersetzen, vorerst eine Minimallösung gemäss dem Abstimmungsergebnis realisieren und an der Budgetversammlung im Herbst einen neuen Vorschlag machen.
Ich danke allen, die abgestimmt haben und hoffe, dass die Stimmbeteiligung künftig wieder höher ausfallen wird.
Freuen wir uns an der Super-Halle und schauen wir vorwärts. Es geht weiter.
Integration
Sevelen – schön hier zu sein.
Platz und Raum geben, damit Jung und Alt sich treffen, Ausländer wie Schweizer sich sicher und zu Hause fühlen.
Sevelen ist da, wo man sich grüsst.
In Sevelen sind Fremde und Andersdenkende respektiert.
Gemeinsam sind wir stark.
Verkehr
Sevelen – angenehm anders.
Zu Fuss gehen ist die natürlichste Bewegungsart.
Radfahren ist gesund, umweltschonend und für die Bewältigung kurzer Strecken am besten geeignet.
Der öffentliche Verkehr wird gefördert.
Mit Auto nur wenn nötig.
Der Werk- und der Individualverkehr nehmen Rücksicht auf unsere Wohn- und Lebensqualität.
Ökologie
Natur – natürlich Sevelen.
Wir bauen mit regionalen und erneuerbaren Werkstoffen. Damit schaffen wir Mehrwert und Arbeitsplätze in der Region.
Neubauten sind Plus-Häuser und produzieren Energie. Unsere Standards berücksichtigen die neuesten technischen Erkenntnisse.
Heizungen mit fossilen Brennstoffen sind out. Wir verheizen unser Geld nicht nach Russland oder Libyen.
Wir halten Sorge zu unserer Landschaft, denn Bauland wächst nicht nach.
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